31. Mai 2009 - Von Brail nach Lindau
(148 Kilometer)
Der letzte Tag. Ich war noch nie in Lindau, daher hatte ich die Abreise mit dem Zug hierher verlegt. Hieß aber auch: vom Engadin am Rhein entlang weit über 100 Kilometer zu fahren.
Der Anfang war einfach. Das Wetter war eher bewölkt im Engadin und kühl war es, als ich früh morgens in Brail startete.
Fast 20 Kilometer ging es bergab bis zum Tunnelbahnhof in Saglians. Dort ging es mit der Bahn durch den Vereina-Tunnel nach Klosters.
Hier war das Wetter auch nicht viel besser. Die nächsten 30 Kilometer bis Landquart ging es nun mehr oder weniger steil bergab, keine Schwierigkeiten. Allmählich würde es etwas wärmer.
Bei Landquart treffe ich auf die Radwege, nehme in Unkenntnis den nach Maienfeld, und das heißt erst mal etliche Kilometer bergauf und bergab durch Weinberge...
Schließlich aber erreiche ich dann den Rhein und den auf dem Rheindamm verlaufenden Radweg. Toller Radweg, asphaltiert.
Aber...
...es herrschte Nordwind. Und das hieß geschlagene 100 Kilometer bis nach Lindau Gegenwind. Das war anstrengend!
Es hat mich kaum ein Radfahrer überholt, während die mir entgegen kommenden teils freihändig sich vom Wind gegen Süden treiben ließen...
Irgendwann erreiche ich Lustenau, quäle mich bei inzwischen ziemlich warmen Wetter bis Bregenz, quäle mich noch viel mehr durch Bregenz und Tausende und Abertausende von Ausflüger(inne)n hindurch.
Endlich erreiche ich dann sehr geschafft Lindau und kann mich zu nicht viel mehr aufraffen außer einem Abendessen und einem wohlverdienten Bierchen.
- Start 2009
- In Mittenwald
- Nach Imst
- Hahntennjoch
- Ins Pitztal
- Silvretta
- Nach Brail
- Ruhetag
- Albula und Flüela
- Oberengadin
- Nach Lindau
- In Lindau