MJ

Col d`Iseran (Sonntag, 26. Juni)

Am nächsten Tag stand der Iseran auf dem Programm. 1999 war ich ihn nur mit dem Auto gefahren, diesmal sollte es auch mit dem Fahrrad sein.

Früh ging es los, zunächst mit dem Auto bis Bessans, dort stieg ich aufs Rad. Kühl war es in ca. 1700 Meter  Höhe, eine Erholung nach den heißen Tagen zuvor.

Iseran

Bis Bonneval passiert nichts. Flache Strasse, kaum Verkehr.

Iseran

Dann geht es richtig los. Eine erste, etwa vier Kilometer lange Rampe ist zu bewältigen. 

Iseran

Nicht besonders schwer, moderate Steigung. Man sieht, wie Bonneval zurück bleibt.

Iseran

Dann wird es abenteuerlich. Immer weiter ins kahle Gebirge windet sich die Strasse, höher und höher. Die Ausblicke werden immer faszinierender.

Iseran

Ein besonderer Reiz liegt für mich darin, dass man von unten nicht immer sehen kann, wie die Trasse verläuft - man von oben aber immer gut den bereits geschafften Teil zurück verfolgen kann.

Iseran

Manchmal ist es so steil links und rechts, dass ich nicht nach unten schauen darf...

Iseran

Schließlich erreiche ich ein kurzes Flachstück.

Iseran

Ein letzter Blick zurück, 

Iseran

dann geht es um eine Kurve und es sind noch etwa zwei Kilometer bis zur Passhöhe.

Iseran

Es ist angenehm warm und ich komme besser voran als in den letzten Tagen, und das auf mehr als 2500 Meter! Es zeigt sich wieder einmal: mein größter Konditionskiller ist die Hitze.

Iseran

Dann ist die Passhöhe erreicht, die Ausblicke halten sich hier oben in Grenzen. Etwas mehr als zwei Stunden habe ich für die 21 Kilometer benötigt.

Iseran

Iseran

Ich gehe bis an den Rand des Abgrundes (kein Witz!), um noch mal nach unten photografieren zu können...

Iseran

Iseran

Das folgende Bild mache ich, als ich etwas nach Norden gehe, um mal die andere Auffahrt zu sehen. Sieht nicht so spektakulär aus wie die Süd-Seite. So lichte ich noch einmal die Passhöhe von "unten" aus ab.

Iseran

Es folgt die teils rasante Abfahrt. Erst jetzt wird mir bewusst, wie steil es zeitweise gewesen war. Bonneval liegt nun in der prallen Mittagssonne.

Iseran

Viel zu schnell bin ich unten und auch die letzten Kilometer bis Bessans sind kein Problem mehr, gerade mal 45 Minuten habe ich für die Rückfahrt gebraucht.