Jaufenpass
(31. August 2000)
Erster richtiger Tag in Südtirol! Wetter: bewölkt, Regen angesagt, aber noch trocken. Ich fahre Richtung Jaufen. Zunächst flach bis Gasteig, dann durch den Ort hindurch Richtung Jaufental/Jaufen. Am Ortsende beginnt die schmale Passstraße, die auch gleich kräftig zu steigen beginnt.

Bis oben wird die Steigung kaum mal nachlassen. Ich bin fast ganz allein, kaum Autos, keine Radfahrer.
Nach der Hälfte erreiche ich Kalch, es geht immer weiter. Die Auffahrt ist zwar anstrengend, aber nie wirklich schwierig.
Die Ausblicke sind bescheiden (erst Tage später, auf der Zugfahrt zum Brenner, werde ich für einen kurzen Augenblick sehen, was ich versäumte: Gletscher und Gipfel).
Kurz vor dem Jaufenhaus auf 2000 Meter beginnt es zu regnen.

Die letzten 100 Höhenmeter bis zur Passhöhe sind aufregend, starke Steigung, Wolken, Wind, Regen.

Oben raste ich nur kurz, dann Abfahrt in zunächst strömenden, dann nachlassendem Regen. Nach vier Kilometern treffe ich einige schiebende Radfahrer, sie fragen mich, wie weit es noch ist... Ich bin froh, dass ich bei diesem Regen schon auf dem Rückweg bin. Ich komme gut wieder nach Sterzing, auch wenn nicht viel zu sehen ist unterwegs. Für den ersten Tag war es dennoch ganz okay.